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Hunde Bean Bag

Kennt noch jemand die irgendwie formlosen aber doch wunderbar bequemen Bean-Bags, zu gutdeutsch “Bohnensäcke”? Ich kann mich noch gut an diese Sitzgelegenheiten erinnern, die in meiner Jugend wohl mal moderner waren, jedenfalls bin ich den Bean-Bags seit dem nicht mehr oft begegnet. Nun bin ich auf die Internetseite von Smoothy “the bean bag company” gestoßen, die Bean-Bags nicht nur für Menschen, sondern auch für Hunde anbietet.

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Die Bean-Bags für Hunde gibt es in verschiedenen Größen und Ausführungen und schönen Farben bereits ab 49 Euro. Sie sind allesamt schmutzwabweisend, mit abnehmbaren Bezug und sehen super bequem aus, was sie dank der Füllung mit kleinen Sitzsackperlen vermutlich auch sind. Man erinnere sich an die bekannten Bean-Bags. Lediglich die Nylon-Oberfläche der Bezüge sehen etwas “kühl” aus. Da muss man notfalls noch eine Decke drüber legen.

Ich fand die Hunde-Bean-Bags auf den ersten Blick klasse und bin drauf und dran, das mal für Filou zu probieren. Wenn es da nicht schon zahlreiche Liegeplätze für Filou gäbe und ich nicht erst vor nicht allzu langer Zeit ein neues Körbchen gekauft hätte. sm_dogbed_leather_beige_XXL_2.0

Da der Versand kostenlos ist, Smoothys zudem ein 100-tägiges Rückgaberecht und darüber hinaus noch bemerkenswerte 30 Jahre Garantie (also mindestens für zwei Hundeleben) und 3 Prozent Skonto bei Vorkasse gewährt und ich so positive Erinnerungen an Bean-Bags habe, ist das für mich einen Beitrag wert, auch wenn ich die Hunde-Bean-Bags noch nicht selbst testen konnte. Vielleicht ist es einem meiner Leser einen Versuch wert. In dem Fall würde ich mich über entsprechende Meinungen in den Kommentaren freuen.

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Hund 2.0

Darauf habe ich gewartet. Nicht, weil ich so etwas haben müsste, sondern weil ich mich fragte, wann jemand auf die Idee kommt, sich nicht nur mit Futter, Hundebetten, Leinen und Co., sondern mit technischem Equipment im Stil Web 2.0 an dem Milliardengeschäft Hund zu beteiligen. Nun gibt es so etwas. Es heißt “Whistle” und kommt natürlich aus den USA. Whistle ist ein Anhänger für den Hund, der ähnlich dem für Menschen schon populären Fitbit die Aktivitäten, die gemeinsame Zeit mit seinem Menschen aber auch die Ruhezeiten des Hundes messen und fortschreiben soll. So sollen Hundebesitzern u.a. schleichende Verhaltensänderungen aufgrund von Krankheiten und mangelnder Fitness auffallen. Zur Gesundheitserhaltung lassen sich  Bewegungstagesziele einstellen und deren Erreichen mit Whistle überwachen. Auch sonst bietet Whistle noch einige nette Funktionen mehr. Die Messwerte lassen sich sehr schön aufbereitet in zeitlicher Abfolge am Smartphone abrufen und betrachten. Derzeit gibt es nur eine iOS-App, aber eine Android-Version soll nachfolgen.

Der Trend, sich mit Elektronik zu vermessen, greift nun also auch auf Haustiere über, deren Besitzer mit sensorgespickten Halsbändern mehr über die Aktivitäten ihrer Hunde erfahren können. Das runde Whistle ist für Hunde gedacht und wird am Halsband befestigt. Ein Beschleunigungsmesser stellt fest, ob der Hund läuft, spielt oder schläft. Die Verbindung zum Smartphone des Tierhalters erfolgt per Bluetooth oder Wireless-LAN. Whistle ist wasserdicht und mit einem Akku ausgerüstet, der zehn Tage lang halten soll, bevor er wieder über USB aufgeladen werden muss. Whistle misst 38 x 10 mm und wiegt 16 Gramm. Eine Exportfunktion ist in der App genauso enthalten wie eine Alarmfunktion, die beim Unter- oder Überschreiten von Werten einen Hinweis ausgeben kann. Auch der Vergleich mit anderen Hunden ist mit Hilfe der App möglich. Wer will, kann für sein Tier einen Fitnessplan ausarbeiten, um zum Beispiel das Übergewicht zu reduzieren. Whistle befindet sich noch im Betatest und wird wissenschaftlich von der Uni Pennsylvania betreut, die die Daten von Hundebesitzern für eine Langzeitstudie sammeln will. Whistle soll ca. 100 US-Dollar kosten, hierzulande dann vermutlich 100 €. Das Gehäuse kann gegen einen Aufpreis mit einer Gravur für Hundename und Telefonnnummer versehen werden.

Das Whistle macht auf mich bereits jetzt einen guten und sehr durchdachten Eindruck. Das stylishe Whistle und die grafisch chic gemachte App-Oberfläche machen Lust auf die Benutzung. Ich denke, für bis zu 100 Euro würden auch hierzulande viele Hundehalter sich ein Whistle zulegen und sei es nur, weil es eine schöne technische Spielerei ist. Das damit Krankheiten und Verhaltensveränderungen im Frühstadium  erkannt werden können, mag sein, halte ich aber doch eher für eine Marketingaussage. In jedem Fall finde ich es begrüssenswert, dass es Unternehmen gibt, die im Tierbereich innovativ sind und solche neuen Dinge entwickeln. Klasse wäre noch, wenn das Whistle auch eine GPS-Funktion hätte, aber die bekommt es ja vielleicht noch.

Quelle: www.golem.de

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Schlafende Hunde doch besser wecken

Schlafende Hunde soll man der Redensart nach nicht wecken. Handelt es sich jedoch um echte Hunde im öffentlichen Bereich, die schlafend zu einem gefährlichen Hindernis werden könnten, sollte man sich dem Urteil des Oberlandesgerichts Hamm (Urteil v. 15.02.2013, Az. 19 U 96/12) nach besser nicht an diese Redensart halten.

Foto: Josh Liba / Foter.com / CC BY-NC-ND

Foto: Josh Liba / Foter.com / CC BY-NC-ND

Im Konkreten Fall hatte die 61-jährige Klägerin in einem Reitsportgeschäft eingekauft, in dem die Beklagte als Verkäuferin beschäftigt war. Beim Verlassen des Geschäfts stürzte die Klägerin über die im Eingangsbereich liegende Schäferhündin der Beklagten. Als Hundehalterin hatte die Beklagte ihre Hündin mit Zustimmung des Geschäftsinhabers regelmäßig ins Geschäft mitgenommen. Am Unfalltag hatte sich die Hündin von sich aus in den nahe des Kassenbereichs gelegenen Eingangsbereich begeben und ruhte dort so, dass sie den Zugang zum Geschäft so gut wie versperrte. Sie war von der Klägerin, hinter deren Rücken sie lag, übersehen worden, als sich die Klägerin nach dem Bezahlen zum Ausgang begab und dabei über den liegenden Hund stürzte. Durch den Sturz zog sich die Klägerin eine schwere Knieverletzung zu, für die sie von der Beklagten Schadenersatz und Schmerzensgeld verlangte.

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Dogs on Streetview

Wer bei den Aufnahmen zu Googles Streetview zufällig vor der Lindes ist, der kommt mit drauf und wird nachträglich ggfls. entfernt bzw. gepixelt, manchmal pixelt Google sogar die Gesichter von Hunden. Daraus ist der tumblr-Blog Dogs on Streetview entstanden, der solche Streetview-Aufnahmen mit Hund sammelt.

Dogs on Streetview

Dogs on Streetview

Wer bei tumblr sucht, findet gerade solche Fotoblogs zu allen erdenklichen Themen oder hat ruckzuck solch einen eigenen Blog gestartet.

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