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Actionfotografie mit Hund

Wer seinen Hund oder sonstige schnell bewegliche Teile fotografieren möchte, kennt die Probleme vermutlich: das Motiv ist nicht scharf oder im Moment, in dem man den Auslöser drückt, schon nicht mehr in Front der Linse oder hat den Kopf schon wieder abgewendet und so weiter… Gerade als Fotolaien kann einen das schon mal an den Rand der Verzweiflung bringen, jedenfalls ergeht es mir regelmäßig so, wobei ich merke, dass mir mit meiner Nikon D7000 verhältnismäßig mehr Fotos gelingen und gefallen als mit der auch guten Nikon D7800. Gutes Werkzeug hilft eben immer. Wem diese Probleme nicht fremd sind, dem empfehle ich den aktuellen Beitrag „10 Tipps für Fotos von Hunden in Action„von Patrick Ludolph auf seinem Fotoblog. Patrick gibt dort einige grundlegende und leicht umsetzbare Tipps, wie Fotos von bewegten Hunden besser gelingen und so den einen oder anderen Frust vermeiden können.

paddy-pinscher

Foto: Patrick Ludolph, http://www.neunzehn72.de

Außerdem hat Patrick gerade einen niedlichen kleinen Pinschermix in Pflege, für den er ein gutes und dauerhaftes Zuhause sucht. Der kleine erinnert mich sehr an Filou und würde eigentlich auch gut zu Patricks eigener Hündin Scampi passen. Vielleicht etwas für Euch oder jemanden, den Ihr kennt, daher den Beitrag gerne auch teilen. Ich wünsche dem Kleinen alles Gute für den Rest seines neuen Lebens.

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Unverhofft kommt oft: Liebster Award Nominierung

liebsterawardEs begab sich, dass der wunderbare LesWauz – Der Hundeblog, den Rebecca Noeh schreibt, Ende 2014 im Rahmen des Projekts „Liebster Award“ nominiert wurde. Im Rahmen des Liebster Award sollen weniger bekannt Blogs etwas mehr Bekanntheit und Verbreitung erfahren. Es gilt 11 Fragen der Person zu beantworten, die einen nominiert hat und sodann wiederum einige Blogs zu nennen und diesen wiederum eigene 11 Fragen zur Beantwortung zu stellen und so weiter… Und schon hat man im Idealfall einen ordentlichen Verfielfältiger. Eine schöne Idee, deren Ursprung ich allerdings nicht ausmachen konnte. Sehr zu meiner Freude wurde von Rebecca unter anderem Filous Blog nominiert. Über die Nominierung und vor allem die dafür genannten Gründe, wonach Rebecca Filous Blog gerne liest und er ihr immer gute Laune mache, habe ich mich besonders gefreut. Hier daher nun gerne die Beantwortung „meiner“ 11 Fragen.

Wie bist Du zum Bloggen gekommen?
Mit dem Bloggen zu beginnen war eine spontane Eingebung, die ich irgendwann an einem Samstag zu Beginn des Jahres 2010 hatte. Man könnte das Bild mit der Spontanidee unter der Dusche zitieren, tatsächlich hatte ich die Idee aber irgendwie am Schreibtisch und konnte mir direkt einige Blogbeispiele ansehen. Im Hundebereich gab es seinerzeit keine oder nur kaum entsprechende Angebote. Heute findet man da bei Google schon deutlich mehr Treffer.

Und warum hast Du genau deinen Blog gestartet?
Ich habe mal eine kurze Zeit lang meines Lebens, als ich einen viermonatigen Sprachaufenthalt in London hatte, so eine Art Tagebuch geführt, d.h. ich habe jeden Tag kurz notiert, was ich tagsüber erlebt habe. Als mir diese Aufzeichnungen Jahre später wieder in die Hände fielen, konnte ich mich an einiges gar nicht mehr erinnern, andere Erinnerungen kamen beim Lesen der Aufzeichnungen wieder. Dies wollte ich bei meinen Erlebnissen mit meinem ersten Hund vermeiden und überlegte, wie ich das bewerkstelligen könne, als mir wirklich spontan die Idee kam, dies auf einem Blog zu machen, der dafür eine entsprechende Struktur vorsieht und auf dem ich alles chronologisch ablegen kann. Ich wollte das alles nur für mich und aus eigenem Spass an der Freude machen, was auch gelang. Natürlich freue ich mich aber auch über jeden Besucher, der -wie auch immer- auf Filous Blog gelangt. Am 20.02.2010 kam es dann zu meinem ersten Blogbeitrag. Seit dem ist einiges passiert und ich bin nun schon im fünften Blogjahr.

Welches Ritual in Eurem Hunde-Alltag liebst Du am meisten?
Ziemlich weit vorne ist das Guten-Morgen-Kuscheln nach dem Aufstehen und noch vor der ersten Gassirunde.

Woher nimmst Du die Inspiration für Deine Blog-Artikel?
Die Inspiration für neue Beiträge zu finden ist eigentlich einfach, da es auch nach Jahren in der Hund-Mensch-Beziehung und den gemeinsamen Erlebnissen immer wieder Neues gibt, das sich in einem Blogbeitrag verarbeiten ließe. Schwieriger ist es da schon, immer die Zeit und manchmal die Lust zu finden, einen Beitrag zu machen. Das ist regelmäßig nämlich doch ganz schön Arbeit und nicht mal eben in fünf Minuten gemacht. Da ich Beiträge zur Auflockerung meist mit einem Foto oder ähnlichem versehen will, kommt eine weitere Schwierigkeit hinzu, die damit zu tun hat, dass es um Hunde, insbesondere um Filou gehen soll: Der Hund spielt nicht immer mit, hält nicht ruhig oder dreht sich gerade dann aus der noch nie dagewesenen Fotosituation weg, als ich den Auslöser drücke🙂

Welches ist dein liebstes Buch in der Hunde-Literatur?
Meine liebsten Hundebücher sind Harlow and Sage (inzwischen eigentlich Harlow, Indiana und Reese) und die hervorragenden und wunderbaren Hundecartoons „Off the Leash“ von Rupert Fawcett. Wenn es um Ratgeberbücher geht, finde ich die Bücher aus dem Kosmos-Verlag sehr empfehlenswert. Das Hundeerziehungsbuch war mir etwa vor dem Hundekauf und in der ersten Zeit eine wertvolle Hilfe, wobei ein Buch nie den Besuch einer guten (!) Hundeschule ersetzen kann.

Wie bist Du auf den Namen deines Hundes gekommen?
Als wir Filou mit 5 Monaten bekamen, hatte er bereits einen Namen, aber der war so schlimm, dass ich ihn seit Jahren vergessen will, was aber nicht klappt🙂 Wir brauchten also in jedem Fall einen neuen Namen, außerdem sollte es schon was selbst ausgesuchtes sein. Wie wir letztlich auf den Namen „Filou“ gekommen sind, weiss ich gar nicht mehr so ganz genau. Natürlich sollte der Name nicht zu lang sein, damit er gut rufbar und praktikabel ist. Wir haben so einige Namen gesammelt und in den Raum gestellt und irgendwie sind wir bei Filou hängen geblieben, auf den wir uns verständigen konnten. Im Nachhinein hat sich herausgestellt, dass der Name auch zum Charakter von Filou ganz gut passt.

Wo schreibst du deine Blog-Artikel? Gibt es für dich da ein besonderes Ritual?
Meine Blogartikel schreibe ich am PC am Schreibtisch, wo ich auch die Fotos bearbeite und sonst alles mache, was bis zur Veröffentlichung erforderlich wird. Die Fotos mache ich natürlich am Ort des Geschehens. Besondere Rituale gibt es aber nicht.

Was ist Dein lustigstes Hunde-Erlebnis gewesen?
Es gab schon einige lustige Erlebnisse mit Filou, sehr lustig finde ich, wenn er heult, vor allem, da er immer einen Moment braucht, bis es ein „richtiges“ Heulen ist, seht selbst. Lustig war auch, als er im Winter mal im Schnee versunken ist, als er von einer festeren Schneesorte auf eine weiche gesprungen ist, allerdings war das wohl für ihn nicht so lustig wie für mich. Ich habe ihn aber sofort gerettet.

Was liebt Dein Hund am allermeisten? Kann ein Leckerlie sein oder auch ein Spielzeug…
Am allermeisten liebt es Filou, nah bei seinen Menschen zu sein und sich am liebsten anzukuscheln. Dicht gefolgt von Quietschespielzeugen, insbesondere seinem Stoffknochen und ganz ganz bestimmten Leckerlisorten (ja, da ist er sehr wählerisch, böse Zungen sagen verwöhnt). Bei gutem Wetter liebt er es außerdem draußen zu sein und beim Mantrailen hat er auch unglaublich Freude.

Was würdest du einem Blogger-Neuling für Tipps geben?
Wer sich erst einmal mit dem Bloggen ausprobieren möchte, der kann sich z.B. erst einmal kostenlos auf http://www.wordpress.com (WordPress ist wohl die verbreiteste Blogsoftware) eine Seite registrieren und innerhalb von 5 Minuten mit dem Bloggen beginnen. Wenn einem das nicht mehr genügt, man seinen Blog selbst hosten und sich so noch mehr Gestaltungsmöglichkeiten schaffen möchte, kann man die Inhalte problemlos umziehen. Ich habe das auch so gemacht. Ansonsten empfehle ich jedem, entspannt zu bleiben und zu bloggen, wie es einem Freude macht, gleich, wieviele Besucher man zunächst hat.

Hand aufs Herz: Darf der Hund mit ins Bett/aufs Sofa?
Auch ohne Hand aufs Herz: Filou darf aufs Sofa und auch ins Bett. Hinsichtlich des Betts habe ich mich anfangs noch geweigert, da man in den Hundeerziehungsbüchern liest, das sei nicht zu empfehlen. Nachdem mir meine persönliche Hundetrainerin erklärt hat, man müsse da differenzieren, hat sich auch das aufgeweicht. Heute bin ich ehrlich gesagt enttäuscht, wenn sich die kleine Wärmflasche nachts nicht an mich kuschelt. Filou ist allerdings auch nur eine „handvoll“ Hund und lässt mir im Bett immer noch genügend Bewegungsmöglichkeiten. Ich mache inzwischen auch keinen Hehl daraus und es ist mir gleich, was andere dazu meinen. Ich habe jedenfalls keinerlei Probleme erkennen können, die auf dem Umstand zurückzuführen wären, dass Filou aufs Sofa und ins Bett darf.

Hier nun die von mir sehr geschätzten und daher nominierten Blogs:
*Isabella von Überraschungspaket Hund

* Jens von Gizmolch – Ein Flat entdeckt die Welt

* Anna von Canistecture

* Tanja von Tanjas Hundeblog

Und allen nominierten Blogs gemein ist, dass sie sichtbar mit viel Liebe und Einsatz gemacht werden.

Das sind meine 11 Fragen an die Nominierten:
1. Was sind Deine Gründe gewesen, mit dem Bloggen zu beginnen?
2. Wie ist der Name deines Blogs entstanden?
3. Welche drei (oder mehr) Hundeblogs liest Du besonders gerne?
4. Wie und warum bist Du auf den Hund gekommen?
5. Was kann Dein Hund besonders gut?
6. Was war ein besonders beeindruckendste Erlebnis mit deinem Hund bisher?
7. Gibt es etwas Bestimmtes, z.B. Urlaub oder sonstige Aktivität, das Du mit Deinem Hund gerne mal erleben würdest?
8. Welche Veränderung im Leben mit Hund (verglichen mit der Zeit ohne Hund) möchtest Du nicht mehr missen?
9. Wo war Dein schönster Urlaub mit Hund?
10. Auf welches Hundeutensil möchtest Du auf keinen Fall mehr verzichten?
11. Wenn Du drei Wünsche für Dich und Deinen Hund frei hättest, welche wären das?

Was die Nominierten nun tun sollten:
1. Beantworte die elf Fragen, die ich Dir/Euch gestellt habe, in einem Blogpost.
2. Verlinke in deinem Artikel auf meine Blogseite.
3. Nominere selbst 5-11 Blogs (Kein Muss!), die noch nicht so bekannt sind.
4. Stelle elf neue Fragen, die Du von Deinen Nominierten beantwortet haben möchtest.
5. Schreibe die Regeln in Deinen Artikel.

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Friends for Life

Dank Karla Schwede, die unter anderem den wunderbaren Windhundblog „Doctor-Speed“ befeuert, bin ich auf die Crufts Eukanuba Friends for Life 2015-Kampagne gestossen, mit der die besondere (gegenseitig bereichernde) Beziehung zwischen Mensch und Hund gefeiert und honoriert werden soll. Nominiert werden sollten Hunde, die den Titel „Bester Freund des Menschen“ in besonderer Weise verdient haben, indem sie ihrem Menschen eine besondere Hilfe oder Leistung zuteil werden lassen. Wie Karla finde ich die Eigen-Nominierung von Amy Wilton und ihrer Whippethündin Holly besonders gelungen und herzerwärmend. Mag sein, dass ein klein wenig auch meine Windhund- und insbesondere Whippetbegeisterung dazu beigetragen hat.

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Viele Hundebesitzer werden das nachempfinden können. Wer es noch nicht erlebt hat, dem wünsche ich, dass er so eine oder eine ähnliche Hundeerfahrung in seinem Leben noch machen wird. Auch, wenn ich schon lange gerne einen Hund wollte und mir das schon immer schön vorstellte, hätte ich vor Filou doch nicht einmal ansatzweise erahnt, wie sehr ein Hund im positivsten Sinne ein Leben verändern und bereichern kann.

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When Dogs Fly

Was Dean S. Potter aus New Hampshire, seines Zeichens Bergsteiger und Base-Jumping-Profi, mit seiner Hündin Whisper so treibt ist beeindruckend. Meiner höhenängstlichen Seele wird schon beim Zugucken ganz anders und ich hatte eine Zeit lang bedenken, ob nicht der Hund auch Angst haben könnte und es nur nicht richtig ausdrücken kann. Aber wie es aussieht, scheint Whisper das alles ganz gut mitzumachen und das gegenseitige Vertrauen und die gegenseitige Zuneigung der beiden ist auch nicht zu übersehen. Ein wunderbares Video.

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Freund Arthur

Es ist genau die richtige Zeit, für eine anrührige Hundegeschichte, die uns Hundehaltern und Hundefreunde nicht wundern wird und ein Beispiel dafür ist, weshalb Hunde wunderbare Gefährten sein können.

Es ereignete sich bei der Adventure Racing World Series, einem der härtesten Wettbewerbe der Welt. Viele Extremsport-Teams aus der ganzen Welt, versuchen dabei jedes Jahr verschiedene Touren durch unwegsames Gelände zu finden und möglichst schnell hinter sich zu bringen, um so möglichst viele Punkte für ihre Team zu sammeln. Nach verschiedenen Etappen in unterschiedlichen Ländern der Erde widerfuhr dem Team Peak Performance in Ecuador, unter ihm der Schwede Mikael Lindnord,  folgende Geschichte:

Nach einem Großteil der 700 Kilometer langen Strecke kam das Team erschöpft und verdreckt in einem Hotel an der Strecke an und aßen Fleischbällchen, als sie einen ebenso „heruntergekommenen“ Hund entdeckten und Lindnord ihm ein Fleischbällchen hinwarf, was der Beginn einer hoffentlich lang andauernden Mensch-Hund-Beziehung werden sollte. Denn der Hund entschloss sich fortan, dem Team nicht mehr von der Seite zu weichen, teils unbemerkt etwas zurück, doch letztlich immer, ohne den Kontakt zu dem Vierer-Team zu verlieren.

Selbst, als das Team ein Kajak bestieg, um auf einem Fluss weiterzukommen, schwamm der Hund hinterher.

Dies hat das Team derart angerührt, dass sie den Hund, den Mikael Lindnord Arthur taufte, ins Boot nahmen und er von Lindnord adoptiert und mit nach Schweden genommen wurde, wo er zunächst noch in Quarantäne sitzt und hoffentlich ab März 2015 noch ein langes wunderbares Leben bei Lindnord haben wird.

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Auf den Hund gekommen! – Podcast

Ich bin seit einiger Zeit begeisterter Podcast-Hörer und höre vor allem während Autofahrten beinahe nichts anderes mehr. Da ich immer auf der Suche nach neuen interessanten Podcasts bin, habe ich vor kurzem den Podcast „Auf den Hund gekommen!“ von Frank Landschoof entdeckt, den dieser seit Mai 2012 aufnimmt. Mittlerweile gibt es bereits 40 Ausgaben, die ich gerade nachhöre.

Ich mag den Podcast sehr gerne, da Frank das ganz hervorragend macht, Themen behandelt, die jeden Hundehalter betreffen und interessieren sollten, eine angenehmen Radiostimme hat und gefühlt ganz auf meiner Wellenlänge liegt. Es ist jedesmal schön, Franks Begeisterung für Hunde im Allgemeinen und Henry und Zweithund Bine im Besonderen zu erleben. Gerade sein Boston Terrier Henry scheint in vielen Belangen Filou ganz ähnlich zu sein. Ich kann den Podcast Interessierten nur wärmstens empfehlen. Die einzelnen Folgen sind meist nicht zu lang, so dass man sie bequem immer mal zwischendurch anhören kann und regelmäßig kann man neben der Unterhaltung auch immer noch etwas für sich und seinen Hund mitnehmen.

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