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Zeugenhunde

Auf der Seite der Rechtsanwältin Neubauer bin ich am Wochenende auf einen Beitrag über „Courthouse Dogs“ gestossen. Dass Hunde und andere Tiere regelmäßig als „Therapiehudne“ etc. eingesetzt werden, da deren positive Wirkung auf Menschen wohl unbestritten sein dürfte, ist bekannt. In den USA setzt man wohl schon seit 2003 Hunde indes auch dafür ein, um Zeugen oder Betroffene bzw. sonstige Personen vor Gericht bei ihren Aussagen zu unterstützen.  So heisst es in dem Beitrag von Frau Neubauer „Wie die New York Times berichtete, wurde in einem Verfahren mit einem Golden Retriever einem vergewaltigten Kind bei der Aussage gegen den Vater, der sie gleichfalls geschwängert und vor dem sie große Angst hatte, geholfen. Das Kind konnte den Hund immer dann, wenn sie Panik bekam, kraulen und streicheln, was ihr offensichtlich die schwierige Aussage erst ermöglichte.“

Ganz unumstritten ist der Einsatz von Hunden in Gerichten in den USA nicht, wie der Beitrag von Frau Neubauer zeigt, da die Verteidigung der Meinung ist, die Hunde würden die Jury unzulässig beeinflussen. Dieses Argument würde zumindest in Deutschland nicht greifen, da wir hier ein ganz anderes System ohne Jury haben.

Ob „Zeugenhunde“ daher eine Alternative für Deutsche Gerichte sein könnte? Nun, wenn es hilft, weshalb eigentlich nicht. In jedem Fall zeigt sich wieder einmal, dass dem Einsatz von Hunden kaum Grenzen gesetzt sind und die positive Wirkung kann sicher jeder gute Hundehalter bestätigen.

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