Filou

Die schwarze Nachbarskatze

Heute morgen habe ich dank Filou schon ganz früh mein erstes positives Erlebnis gehabt. Bei unserer Morgenrunde, hat die schwarze Nachbarskatze nur wenige Meter vor uns den Weg gekreuzt. Ich selbst war noch etwas schlaftrunken und habe die Katze erst bemerkt, als Filou eine „Attacke“ auf die Katze starten wollte und schon mit Höchstgeschwindigkeit in deren Richtung losgerannt war, obwohl ich versuche, immer besonders aufmerksam und vorausschauend zu sein, wenn Filou unangeleint frei läuft. Filou war also schon auf halbem Weg bei der Katze und in voller Fahrt als ich streng und deutlich „HALT“ und „KOMM, HIERHER“ rief. Mit etwas Verzögerung, so drei bis vier Sekunden, hat Filou mein Kommando befolgt und ist aus vollem Lauf dann tatsächlich stehen geblieben, das hat mich selbst etwas überrascht, dann aber umso mehr gefreut. Entsprechend groß fielen dann Lob und Belohnung aus. Ich konnte Filous Konflikt zwischen mir gehorchen zu müssen, aber viel lieber die Katze „beschnuppern“ zu können, richtiggehend sehen.

Es ist nämlich erfahrungsgemäß so, dass es wichtig ist, in solchen Fällen Filou möglichst schon bei Beginn seiner Aktion zu stoppen und das entsprechende Kommando zu geben, dann klappt das gut. Ist er wie diesmal bereits mitten drin in der Aktion, der Hebel sozusagen schon ganz umgelegt, ist es umso schwieriger, ihn noch zu stoppen. Da zeigt sich, dass unser fortgeschrittenes Gehorsamstraining unter Anleitung von Frau Franzke, bei dem es gilt, Kommandos auch bei Ablenkung zu befolgen, Früchte trägt und dass Filou halt ein klasse Hund ist (Hallo Frau Franzke, wir freuen uns schon auf den Frühling und die nächsten Stunden mit Ihnen).

Allerdings hätte es mich auch interessiert, was eigentlich passiert wäre, wenn ich Filou hätte laufen lassen, würde er die Katze nur verbellen oder tatsächlich beißen? Aber die Frage muss und soll unbeantwortet bleiben.

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