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Kindergarten kommt auf den Hund

Im Kindergarten „Sternentaucher“ in Raunheim ist man seit kurzem auf den Hund gekommen. Die Kindergartenleiterin hat privat einen Havaneser-Rüden namens Pontus angeschafft, der tagsüber im Rahmen des Pilotprojekts „Tiergestützte Pädagogik“ sozusagen mit im Kindergarten lebt. Die Stadt Raunheim übernimmt die Futterkosten. Ein Wunder, dass offenbar Eltern, das Kindergartenteam, Gesundheitsamt und Veterinäramt allesamt zugestimmt haben.

Pontus sei bereits von der Züchterin besonders auf seinen Einsatz im Kindergarten vorbereitet worden, was auch sicher unbedingt erforderlich ist, wenn ich mir eine Meute von Kindergartenkindern und einen fünf Monate alten Hund vorstelle. Der Hund helfe den Kindern, sich mehr und besser zu koordinieren, lebhaftere kinder seien ruhiger und zurückhaltendere Kinder seien beim Spiel mit dem Hund aktiver als sonst. Außerdem lernten die Kinder beim Umgang mit dem Hund, dass auch Tiere Empfindungen haben und Lebewesen sind, die man respektieren müsse. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, aber in der heutigen Zeit, wo viele Kinder mit Tieren immer weniger Umgang haben, wohl eben doch ein „Lernziel“.

Quelle: Stadt Raunheim, http://www.raunheim.de

Toll muss es für die Kinder sein, wenn mit dem Hund in einer kleinen Gruppe mit Betreuer Gassi gegangen wird und jedes der Kinder einmal die Leine halten darf und Pontus mittags von jeweils zwei Kindern gefüttert wird.

Die Rasse, Pontus ist wie gesagt ein Havaneser, sei besonders geeignet, da diese Rasse u.a. als freundlich, sehr gutmütig und kinderfreundlich gelte.

Toll, dass es sowas gibt und von allen Beteiligten und maßgeblichen Stellen unterstützt und genehmigt wurde und es eine solch engagierte Kindergartenleiterin gibt. Und die positiven Wirkungen eines Haustieres auf den Menschen im Allgemeinen dürften unbestritten sein.

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